Unsere Wurzeln

Das MPI CEC ist ein noch recht junges, zukunftsfähiges Institut. Die Neugründung des Instituts 2012 bedeutet nicht, dass wir noch keine Fußstapfen in der Wissenschaftswelt hinterlassen haben. Vielmehr können wir unser Institut auf eine forschungsreiche Vergangenheit aufbauen. Was als unabhängige Abteilung des Max-Planck-Institutes für Kohlenforschung begann, ist in nur wenigen Jahren zum eigenständigen MPI mit eigenem Forschungsfokus gewachsen.

2017- heute

Nach dem Wechsel von Prof. Neese an das Nachbarinstitut (MPI für Kohlenforschung) wird 2017 Prof. Serena DeBeer, damals noch Forschungsgruppenleiterin am Institut, zur Direktoren berufen. Sie leitet die neue Abteilung 'Anorganische Spektroskopie'.

Am 5.09.2017 fällt der Spatenstich für das erste neue Gebäude im Rahmen der Institutserweiterung. Fast gleichzeitig folgt Prof. Walter Leitner dem Ruf zum Direktor der Abteilung 'Molekulare Katalyse'.

 

 

2013-2015

2013 beginnt eine Architekten-Ausschreibung für Erweiterung des Instituts und eine Versuchs-Photovoltaik-Anlage wird auf dem Dach des Instituts eingerichtet.

Im Jahr 2015 erhält das MPI CEC bereits zum zweiten Mal den Azubipreis der Max-Planck-Gesellschaft für das besonders innovative Ausbildungskonzept am Institut und die engagierten Ausbilder.
Im gleichen Jahr konnte sich das Institut in einem hart umkämpften Prozess die Finanzierung für die Gründung einer neuen International Max Planck Research School sichern: Die IMPRS-RECHARGE.

2008-2012

2008 sind es bereits 50 Jahre Forschung an der Stiftstraße. Nach der Emeritierung von Prof. Wieghardt im August 2010 folgt im Juli 2011 zunächst Prof. Frank Neese der Berufung zum Direktor des MPI für bioanorganische Chemie sowie zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Im Oktober folgt ihm Prof. Robert Schlögl als Kommissarischer Leiter des MPI für bioanorganische Chemie.

2012 fällt mit der feierlichen Bekanntgabe des Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft auf der Jahresversammlung der MPG der Startschuss für die exzellente Forschungsarbeit des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion.

2000-2006

Prof. Dr. Wolfgang Lubitz wird zum neuen Direktor an das Institut berufen sowie in den Kreis der Wissenschaftlichen Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft aufgenommen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt bei der biophysikalischen Chemie und der Spektroskopie von Metallproteinen. Drei Jahre später, 2003, wird das Institut erneut neuausgerichtet und umbenannt: MPI für bioanorganische Chemie.

2006 wird die Ernst-Haage-Stiftung ins Leben gerufen. Die Stiftung zeichnet jedes Jahr herausragende Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern aus und fördert den Wissenschaftsnachwuchs.

1981-1995

Im Mai 1981 wird aus dem Institut für Strahlenchemie im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung das eigenstädige Max-Planck-Institut für Strahlenchemie. Zum 25. Jubiläum der Forschungseinrichtung und mit zukunftsweisendem Blick auf die Energiewende wird 1983 am Institut eine Anlage zur Energierückgewinnung aus der Abluft installiert und in Betrieb genommen.

1995 wird die jährliche Festvorlesung "Frontiers in Biological Chemistry" eingerichtet.

1970-1976

Im Jahr 1970 wird Prof. Dr. Dietrich Schulte-Frohlinde zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und zum Geschäftsführenden Direktor der Abteilung berufen. Zusätzlich folgt Prof. Polansky dem Ruf als Direktor. 1973 wird die Abteilung umorganisiert und umbenannt in "Institut für Strahlenchemie im Max-Planck-Institut für Kohlenforschung".

1976 folgt Prof. Dr. Kurt Schaffner als Wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft und Direktor des Instituts.

1957-1968

1957 wird Prof. Dr. Günther O. Schenck zum Gründungsdirektor der Selbständigen Abteilung für Strahlenchemie des MPI für Kohlenforschung berufen sowie zum Wissenschaftlichen Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft. Ein Jahr später wird die Selbständige Abteilung für Strahlenchemie des MPI für Kohlenforschung gegründet. 1963 fällt der erster Spatenstich für den Bau des Institutsgebäudes, der sogenannte "Sonderbau", der nach zwei Jahren Bauzeit feierlich eingeweiht wird.

1968 wird Prof. Schenck wegen einer schweren Erkrankung als Direktor freigestellt. Prof. G. Wilke, stellv. Direktor des MPI für Kohlenforschung, übernimmt kommissarisch die Amtsgeschäfte.
Die Max-Planck-Gesellschaft ernennt schließlich Prof. Dr. Oskar E. Polansky zum Auswärtigen Wissenschaftlichen Mitglied der Gesellschaft. Er forscht in der Selbstständigen Abteilung für Strahlenchemie  als Gruppenleiter auf dem Gebiet der organischen Photochemie und der theoretischen Chemie.