Stellungnahme des Akademienprojekts ESYS

Wissenschaftsakademien fordern Umdenken

Mit der Initiative ESYS geben acatech, Leopoldina und Akademienunion Impulse für die Debatte über Herausforderungen und Chancen der Energiewende in Deutschland. © acatech/Franquesa

Zu viele fossile Energieträger, zu wenig Fortschritte: Deutschland wird seine Klimaziele deutlich verfehlen, wenn es weitergeht wie bisher. Nur durch einen klaren Kurswechsel zu mehr Sektorkopplung lassen sich die Ziele langfristig erreichen, stellt das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) fest.

In einer Stellungnahme mit dem Titel 'Sektorkopplung – Optionen für die nächste Phase der Energiewende' fordern acatech, Leopoldina und Akademienunion, die Sektoren Strom, Wärme und Verkehr stärker zu verknüpfen und mehr Erneuerbare in das System zu integrieren. Als zentrales Steuerungselement sprechen sie sich für einen einheitlichen CO2-Preis aus.

In der gemeinsamen Initiative „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) erarbeiten rund 100 Energiefachleute aus Wissenschaft und Forschung Handlungsoptionen zur Umsetzung einer sicheren, bezahlbaren und nachhaltigen Energieversorgung.
Prof. Schlögl, Direktor am MPI CEC, ist wichtiges und aktives Mitglied des Akademienprojekts.

Einen detaillierten Artikel zur Stellungnahme, die die Ergebnisse der ESYS-Jahresveranstaltung 'Energie.System.Wende.' zusammenfasst, finden Sie auf solarify.eu.