International Congress on Photobiology

Prof. Silvia Braslavsky, ehemalige Forschungsgruppenleiterin am MPI CEC, fördert wissenschaftlichen Austausch mit Argentinien.

Silvia Braslavsky (center, green badge) and Wolfgang Gärtner (second from right) with former research collaborators in the Max Planck Institute for Chemical Energy Conversion; from left, back: Cristiano Viappiani, Thomas Gensch, Santi Nonell, Pedro Aramandía, front: Aba Losi, Virginia Albarracín, Julieta Mateos, Sandra Churio, Daniel Mártire

Im September fand der Internationale Kongress der Photobiologie  (ICP) an der Universität Córdoba, der ältesten Universität Argentiniens, statt. Die 16. Konferenz dieser Art wurde finanziert von der International Union of Photobiology (IUPB). Prof. Silvia Braslavsky, ehemalige Forschungsgruppenleiterin am MPI CEC und Leiterin der Konferenz, war eine von zahlreichen argentinischen Wissenschaftlerinnen, die im Ausland arbeiten und am Kongress teilnahmen. Ihre Mitarbeiter war wichtig, um eine Verbindung zwischen argentinischen und ausländischen Forschungsgruppen herzustellen.

Alle Bereiche des Zusammespiels von Licht und der Biosphäre wurden abgedeckt. So z.B. Photosynthese, Photomorphogenese, das Zusammenspiel von UV Licht und Ökosystemen, circadiane Rhytmen bei Pflanzen und Tieren, Sehkraft und Verletzungen der Netzhaut durch Licht, das Verhältnis von UV Licht und Hautkrebs oder die Benutzung von Licht für die Heilung zahlreicher Krankheiten. Die Nutzung von licht-basierten Technologien, um biologische Prozesse und künstliche Photosynthese zu erforschen, war das Thema mehrerer Symposien. Viele Inhalte hatten direkten Bezug zu den Problemen und Besonderheiten Lateinamerikas.

Rund 500 Teilnehmer aus insgesamt 38 verschiedenen Ländern waren vertreten, darunter knapp 300 junge Wissenschaftler und Stipendiaten.

Gemeinsam mit anderen deutschen und internationalen Institutionen unterstützte auch die Max-Planck-Gesellschaft den Kongress. Mithilfe von argentinischen Wissenschaftsbehörden bekamen argentinische Studenten und einige jungen Wissenschaftler die Chance, dem Kongress ohne Teilnahmegebühr beizuwohnen.

Alle Vorträge und vorgestellte Poster sind hier zu finden.