Einblicke in die Struktur eines rätselhaften Katalysators

Methanolsynthese

Das Forscherteam Holger Ruland, Daniel Laudenschleger und Martin Muhler (v.l.). © RUB, Marquard

Der Katalysator für die Produktion von Methanol hatte sich in der Vergangenheit allen Versuchen, seine Struktur aufzuklären, entzogen. Jetzt wissen Forscher mehr über sein aktives Zentrum.

Methanol ist eine der wichtigsten Basischemikalien, etwa um Kunststoffe oder Baumaterialien herzustellen. Um den Produktionsprozess noch effizienter gestalten zu können, wäre es hilfreich, mehr über den Kupfer/Zinkoxid/Aluminiumoxid-Katalysator zu wissen, der bei der Methanolherstellung im Einsatz ist. Bislang war es jedoch nicht möglich, seine Oberfläche unter Reaktionsbedingungen mit strukturaufklärenden Methoden zu untersuchen. Einem Team der Ruhr-Universität Bochum und des Max-Planck-Instituts für Chemische Energiekonversion ist es dennoch gelungen, Einblicke in den Aufbau seines aktiven Zentrums zu gewinnen. Diese beschreiben die Wissenschaftler in der Zeitschrift Nature Communications vom 4. August 2020.

Mehr dazu können Sie in der Pressemitteilung nachlesen.

Original Publikation: Laudenschleger, D., Ruland, H., Muhler, M.: Identifying the nature of the active sites in methanol synthesis over Cu/ZnO/Al2O3 catalysts, Nature Communications, 2020,
https://www.nature.com/articles/s41467-020-17631-5

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