Biokraftstoffe aus Pflanzenabfällen

Max-Planck-Wissenschaftler forschen an Biokraftstoffen, die „Tank-Teller-Konflikt“ umgehen

© Andreas Hermsdorf/pixelio.de

Energiepflanzen wie Getreide könnten zukünftig gleichzeitig für die Nahrungsmittel- und Kraftstoffproduktion angebaut und genutzt werden.

Forscher an den Mülheimer Max-Planck-Instituten, darunter CEC-Direktor Walter Leitner, arbeiten daran emissionsarme und wirtschaftlich konkurrenzfähige Biokraftstoffe zu entwickeln, die sich aus organischen Materialien herstellen lassen, die nicht für die Ernährung geeignet sind.
Bisher stehen die sogenannten Biokraftstoffe der ersten Generation in direkter Konkurrenz zur Produktion von Lebensmitteln. Biokraftstoffe der zweiten Generation lassen sich jedoch z.B. aus Stroh oder Abfällen von Baumpflegearbeiten herstellen. Lignocellulose ist hier der nutzbare Rohstoff.

Im Magazin der Max-Planck-Gesellschaft Max Planck Forschung ist kürzlich ein ausführlicher Artikel zu den Ansätzen, Verfahren und Herausforderungen erschienen. Auch der Podcast https://www.mpg.de/podcasts/biooekonomie greift das Thema auf.

(Sprit aus Stiel und Stengel, Max Planck Forschung 1/2020, S. 22)