Außerordentlich stabiler Katalysator

Neue Erkenntnisse über die Methanolsynthese

Das Coverbild zeigt das Konzept der CO2-Hydrierung als chemische Batterie im Rahmen einer chemischen Energieumwandlung.

Eine Forschungsarbeit von Dr. Holger Ruland und seinem Team wurde als Titelthema in der neuesten Ausgabe des Journals ChemCatChem veröffentlicht.

Das Coverbild zeigt das Konzept der CO2-Hydrierung als chemische Batterie im Rahmen einer chemischen Energieumwandlung. Sie kann zur Speicherung erneuerbarer Energie verwendet werden, indem Methanol aus H2, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird, und CO2 aus Industrieabgasen synthetisiert wird.
Dr. Holger Ruland und ein Team von Wissenschaftlern der RUB und des MPI CEC untersuchten die Eignung eines kommerziellen und industriell eingesetzten Katalysators auf Cu-Basis für die Synthese von Methanol durch CO2-Hydrierung.

In der veröffentlichten Arbeit demonstrieren die Wissenschaftler die außerordentliche Stabilität und hohe Leistungsfähigkeit eines industriellen Cu/ZnO/Al2O3-Katalysators für die Methanolproduktion aus Einsatzgasen mit hohen CO2-Konzentrationen. Besonders ist, dass das katalytische System auch unter dynamischen Reaktionsbedingungen mit einer ähnlichen Stabilität arbeiten kann, was für die Integration erneuerbarer Energien in den Prozess wesentlich sein kann.

Originalpublikation: Ruland, H., Song, H., Laudenschleger, D., Stürmer, S., Schmidt, S., He, J., Kähler, K., Muhler, M., Schlögl, R. (2020). CO2 hydrogenation with Cu/ZnO/Al2O3: A benchmark study ChemCatChem https://doi.org/10.1002/cctc.202000195 Cover Feature

Cover und Paper erschienen open access in ChemChatChem, 2020 Wiley‐VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim doi.org/10.1002/cctc.202000195