Serena DeBeer in zwei Beiräten tätig

DeBeers Expertise erneut weltweit anerkannt

© Australian Synchrotron

Prof. Serena DeBeers Expertise in der Synchrotronstrahlungstechnik und -technologie wurde erneut weltweit anerkannt, indem sie in zwei wichtige wissenschaftliche Beiräte berufen wurde.

Zunächst wurde sie in diesem Jahr Mitglied des Scientific Advisory Committee der Canadian Light Source (CLS). Das Komitee besteht aus zehn Mitgliedern und hat die Aufgabe sicherzustellen, dass das gegenwärtige und zukünftige wissenschaftliche Programm des CLS von höchster Qualität ist und den Ansprüchen der kanadischen Wissenschaft entspricht. Daher gibt das Komitee Empfehlungen zu allen technischen und politischen Fragen ab, um die CLS-Anlage als nationales Synchrotronstrahlungszentrum auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. Eine weitere Aufgabe dieses Forums ist es, Hinweise auf zukünftige Entwicklungen zu geben, um die wissenschaftliche und technische Produktivität des Synchrotrons zu erhalten. Zusätzlich zu den oben genannten Funktionen überprüft das Komitee die Nutzung der Anlagenressourcen, wie die Nutzung der Beamlines durch Nutzer, industrielle Anwender oder Beamline-Teams sowie die Verfahren zur Überprüfung von Anwendervorschlägen und die Zuweisung von Strahlzeiten. Die letzte Funktion ähnelt Serena DeBeers Rolle im Peer Review Panel der Diamond Light Source.

Das andere wichtige Gremium, in dem Prof. DeBeer ihr Fachwissen weitergibt, ist das MEX (Medium Energy XAS) Beamline Advisory Panel des australischen Synchrotrons. Dieses Synchrotron ist eine wichtige nationale wissenschaftliche Einrichtung und bekam daher im Jahr 2015 eine großzügige finanzielle Unterstützung der australischen Regierung für den kontinuierlichen Betrieb und zukünftige Entwicklungen. Eine der neuen geplanten beamlines ist die MEX-beamline für die Röntgenabsorptionsspektroskopie (XAS) und die Röntgenfluoreszenzmikroskopie (XFM). Die Parameter dieser beamline sollen geeignet sein, Messungen an sehr wichtigen Elementen (z.B. S, P, Si, Cl) von chemischen und biochemischen Proben durchzuführen. Aufgabe des Beirats ist es, Empfehlungen zu logistischen und technischen Fragen zu geben, um eine optimierte und effiziente beamline zu entwerfen und zu bauen. Prof. DeBeer ist nicht nur eine weltweit anerkannte Expertin für die Anwendung der röntgenbasierten Spektroskopie in chemischen und biologischen Systemen, sondern auch Initiatorin und Gruppenleiterin der PINK-Beamline am BESSY II-Synchrotron in Berlin. Diese Gutachten machen Prof. DeBeer definitiv zu einem wertvollen Mitglied dieses Beirats.